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Winter wegträumen

grünes Thai curry mit details

Ob es anderen auch so geht? Mein Körper jedenfalls scheint nicht für ein nordeuropäisches Klima geschaffen zu sein. Bei Außentemperaturen von unter 10°C verweigert er im Ruhezustand die Heiztätigkeit. Da nützt auch kein Hochdrehen der Heizung. Ich friere innerlich. Abhilfe kann nur durch Bewegung geschaffen werden, durch eine heiße Dusche oder aber durch ein scharfes Essen, dass zudem ein Land assoziiert, in dem die Temperaturen im Ganzjahresmittel über 20°C liegen – auch nachts. Ich muss dabei zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nie in Thailand war. Ich weiß also gar nicht, ob das Essen dort tatsächlich so schmeckt, wie das von mir zubereitete. Vielleicht wird sich die Gelegenheit eines Besuchs in den nächsten Jahren ergeben, am liebsten per Velo, so wie es diese beiden gemacht haben. Derweil begnüge ich mich mit der geschmacklichen Erinnerung an die Zukunft.

Für die grüne Currypaste (ergibt ca. 130 g) :

  • 3 Koriandersamen
  • 3 Kreuzkümmelsamen
  • 3 weiße Pfefferkörner
  • 3 grüne Chilischoten, gehackt (ich: je 1 grüne und gelbe lange)
  • 1 lange grüne Chilischote, gehackt (s.o.)
  • 1 Stängel Zitronengras, hartes Hüllblatt entfernt, gehackt
  • 1 EL Galgant, gehackt (gibt es bei uns als TK-Ware im Asia-Laden)
  • 5 rote Schalotten, gehackt (ich: 3 kleine “normale” Schalotten)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Korianderwurzeln, gehackt
  • 1 TL frischer Kurkuma, gehackt (den gab es frisch im Bio-Laden)
  • fein abgeriebene Schale einer Kaffirlimette (ich: 1 Kaffirlimettenblatt, Mittelrippe entfernt, fein geschnitten)
  • 1/2 TL Thai-Garnelenpaste, in Folie gewickelt, angeröstet (ich: 1 TL Nam Pla, Fischsauce)

grüne currypaste serie

Nachdem wir alle Zutaten für die Paste bereit gestellt hatten, gab ich sie mit 1 EL Wasser in den Zerkleinerer. Leider schaffte der es selbst nach minutenlangem Shreddern nicht, sie absolut fein zu bekommen. Früher hätte ich versucht, die so entstandene Paste noch fein mit der Hand zu mörsern. Aber zum einen war das Ergebnis auch nicht befriedigender und zum anderen war dieses Mal die Menge schlicht zu groß für unseren Mörser. Also fand ich mich mit der leicht stückigen Konsistenz ab. Vielleicht kann mir jemand einen Tipp bezüglich eines Geräts geben, dass es schafft, aus den Zutaten eine fein-cremige Paste zu zaubern und das nicht gleich mehrere hundert Euro kostet.

Für das grüne Curry mit Riesengarnelen:

  • 8 Bio-Riesengarnelen, Darm und Schale bis auf den Schwanz entfernt
  • 125 g Kokoscreme (ich: weg gelassen)
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • je 1 violette und 1 orange Möhre, in feine Stifte geschnitten
  • 1 orange Paprika, in feine Stifte geschnitten
  • ca. 200 g grüne Bohnen
  • 130 g Kokosmilch (nach Belieben bis zu 400 g)
  • 1 EL Palmzucker, gehackt
  • 130 g grüne Currypaste
  • 3 Kaffirlimettenblätter, Mittelrippe entfernt, in feine Streifen geschnitten
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 milde grüne Chilischoten, leicht zerdrückt
  • 1 lange rote Chilischote, der Länge nach halbiert, Samen entfernt
  • Süßes Thai-Basilikum nach Belieben

zutat curry serie

Während Herr H. das Gemüse stiftelte, erhitzte ich das Öl in der Wokpfanne, gab die Currypaste und die Kaffirlimettenblätterstreifen hinzu und briet alles ca. 10 Minuten an, bis es herrlich zu duften begann. Dann gab ich Fischsauce, Palmzucker und Kokosmilch hinzu, ließ alles aufkochen und noch ca. 4 Minuten weiter köcheln. Herr H. pfannenrührte das Gemüse derweil in einer anderen Pfanne, da die violetten Möhren stark färben und wir ansonsten ein schmuddelgraues Curry erhalten hätten. Ich briet in der Zwischenzeit die Garnelen kurz, ca 2 Minuten, in einer weiteren Pfanne gar und schon war alles fertig. Der Reiskocher hatte wie üblich den Jasminreis perfekt gegart.
grünes Thai curry 4

Fazit: Man könnte natürlich gleich eine größere Menge Currypaste herstellen und sie portionsweise einfrieren. Aber da in letzter Zeit gehäuft Dinge im Gefrierer auftauchen, deren Existenz ich völlig verdrängt hatte, mache ich mir lieber die “Mühe”, die Pasten frisch herzustellen.
Das Curry schmeckte uns absolut großartig, schön ausgewogen und angenehm scharf. Sicher wäre es beispielsweise mit Erbsenauberginen und langen grünen Thai-Auberginen noch “authentischer” gewesen, aber auch mit den heimischen Gemüsen weckte es durchaus Urlaubsgefühle in uns. Eine wahre Wohltat für wintergeplagte Gemüter. Wobei ich nicht klagen will, da dieser Winter bislang zum Glück recht mild daher kommt!

Aus: Asia Food Neil Perry

Ein Kommentar

  1. mir geht es genauso, ich kann gut auf den Winter verzichten und bin froh dass er bislang so zahm daherkommt. Und bei deinem Curry würde ich gleich zugreifen….

    • Lass’ uns beten, dass er so bleibt. 😉

        • Hatten wir für dieses Jahr Januar und Februar vor, hat nicht geklappt, vielleicht nächstes Jahr. 🙂

          • Ich hab noch ein Auge auf März geworfen.

          • Du Glückliche, unser nächster Urlaub steht erst im April an…

          • na, bislang ist es auch nur Wunschdenken.

  2. Auch als Nicht-Fisch-Esser kann ich nur sagen, dass es sehr appetitlich aussieht! Und die Farben sind einfach nur ein Traum zur jetztigen Jahreszeit.
    Mir geht es ähnlich, wie Dir – ich friere, irgendwie sogar ständig. Da helfen auch die Liter an Tee auf der Arbeit nichts. Früher habe ich nie gefroren, muss wohl am Alter liegen 😉
    Und ich habe es heute mit dem Lesen nicht so – “Winter wegräumen”, habe schon überlegt, ob es in Hamburg viel Schnee gab, sollte doch nur im Süden sein oder Du viel Deko in der Wohnung hast *g*

    • Danke, Sandra. Dass mit dem Fisch war mir gar nicht bewusst, aber es erklärt, warum du nur so wenige Fischrezepte im Blog hast. 🙂
      Ob das Frieren am Alter liegt? Hm, als Kind bin ich gern den ganzen Nachmittag im Schnee herum getobt, aber da war ich ja auch ständig in Bewegung, muss wohl eher was damit zu tun haben.
      Herr H. hat den Titel zuerst auch so gelesen. 😉

      • Ja, der Fisch fällt in die Kategorie “Eier & Haselnüsse – don´t do…”

        • Soo blöd… aber jetzt habe ich’s gespeichert!

  3. Eva Eva

    ich pflichte dir bei…vor allem derzeit ist es so ekelhaft nasskalt! 🙁
    Dein Curry sieht sehr lecker aus und macht durch die Farben Lust auf Frühling.

    • Danke, Eva. Ich versuche mich damit aufrecht zu halten, dass ich mir sage, in 2 Monaten ist der Spuk wieder vorbei. Wobei es im März ja auch noch ungemütlich sein kann. 😉

  4. Den Winter wegträumen, der gar keiner ist, das ist eine Möglichkeit.
    Wir haben gestern unseren Urlaub im September gefixt.
    Das ist auch ein schöner weg sich wegzuträumen.
    Mit leckerem Gruß, Peter

    • Das ist natürlich eine konkretere Möglichkeit. 😉 Wir müssen für dieses Jahr noch planen. So viele Möglichkeiten…
      Liebe Grüße,
      Eva

  5. Womöglich schmeckt dieses Curry besser als in Thailand … trotzdem muss man da mal hin, das ist klar. Vielleicht, wenn es sich dort ein bisschen beruhigt hat. Obwohl – die Schanze ist ja auch “Gefahrengebiet” und wahrscheinlich ist es außer in einigen Bezirken von Bangkok sonst ganz friedlich. Das sieht so lecker aus und ich würde mir den Winter auch gerne damit wegräumen! Aus unerfindlichen Gründen hatte ich heute Mittag einen Salat. Der wärmt so null …
    Ich friere auch innerlich und find mich häufig auf der Heizung wieder. In meiner kleinen 7qm Arbeitsbutze muckel ich mich ordentlich ein. Liebe Grüße!

    • Meinst du, Uda? Ich weiß ja nicht, ich kann mich ja nur an Büchern orientieren…
      Als ich letztes Mal in der Schanze war, habe ich nichts außergewöhnliches feststellen können und das, was man aus Thailand hört, klingt irgendwie ernster, aber man weiß natürlich nicht, was wirklich vor sich geht.
      Salat zum Mittag? Darauf habe ich zur Zeit absolut keinen Appetit. Ich sitzte übrigens auch in 7qm², aber meine Heizung ist unter’m Fensterbrett.
      Liebe Grüße zurück,
      Eva

  6. Da bin ich zu sehr Nordlicht, ich komme mit kalten Temperaturen besser klar als warme, nur allzu feucht darf es nicht sein. Irgendwie fehlt mir der richtiger Winter. Ich mag lieber Schnee haben, als Dauerregen bei 10°;-) Scharfes essen geht eigentlich fast immer, außer vielleicht bei 30°+ 😉 Was schafft dein Schredder nicht genau? Die Körner wurde ich z.B. vorher Mörsern, den Rest ganz fein hacken. Mit meinem Zauberstab klappt das dann ganz gut.

    • Ich bin doch auch Nordlicht, aber scheinbar irgendwie am falschen Ort geboren. 😉
      Der Schredder schafft es nicht, alles in so winzige Partikel zu zertrümmern, dass es eine cremige Paste ergibt. Die Körner röste ich und mahle sie in der Mühle, es sind eher Kaffirblätter und Co., die sich arg sperrig verhalten…

  7. Ohja, das “von-innen-heraus” kenne ich! Wenn nichtmal mehr die Wanne hilft…! Mein Kerl ist der festen Überzeugung, es mit einer Reinkarnation eines Reptils zu tun zu haben… kluger Mann. Und: Das Kühltruhenproblem kenne ich! Gestern erst wieder zwei – freilich unbeschriftete – Tütchen gefunden, in denen sich tiefgrünes Blattwerk tummelt. Tja: Koriander? Thaibasilikum? Schnöde Petersilie…?

    • Reinkarnation eines Reptils. 😀 Das ist aber nicht besonders nett von ihm…
      Ich beschrifte inzwischen gewissenhaft (bzw. Herr H.), aber es gibt noch einiges aus grauer Vorzeit, das unbeschriftet ist. Grünes Blattwerk passt ja im Zweifel zu allem. 🙂

  8. Wie sieht das wieder so lecker aus! Und selbstgemachte Currypaste..
    Ich habe nur 2 gekaufte. Wahrscheinlich verhält es sich hierbei wie Tomatenketchup selbstgemacht zu gekauft!?
    Da ich auch zur Spezies der Frostbeulen gehöre, werde ich dann auch mal ans Werk gehen, Zutaten besorgen und den Mixer anwerfen.
    Liebe Grüße
    Cheriechen

    • Danke, Cheriechen. Ich kann den Unterschied leider nicht beurteilen, da ich noch nie Currypaste gekauft habe. Ich habe mein erstes Curry (vor einem guten Jahr) tatsächlich mit selbst gemachter Paste gekocht – stand so im Rezept. Nach einer Weile hatte ich meine persönlichen Vorlieben raus und jetzt schmeckt’s immer herrlich! Dein Thermomix bekommt bestimmt eine sehr glatte Paste hin.:-)
      Liebe Grüße,
      Eva

  9. Ich bin eine Außenseiterin….mir ist ein knackig kalter, weißer Schneewinter lieber als die derzeitige Matschepampe. Mit kalten Temperaturen komme ich klar, aber was mich quält, ist die andauernde Düsternis. Wenn Schnee liegt ist es einfach heller. Aber so ein Curry, das leuchtet ja von innen und hilft 🙂

    • Du bist ja auch ein Südlicht, Susanne. Meine älteste Freundin (eine Namensvetterin von dir) lebt seit längerem in der Nähe von Rosenheim und ist auch total scharf auf Schnee und Kälte (zum Skifahren). Dabei kommen wir beide aus dem gleichen Kaff…
      Und ja, Curry hilft gegen Düsternis! 🙂

  10. Eigenartig, mich gelüstet in dieser Jahreszeit meistens nach asiatischer Küche, schön bunt, schön scharf…. da geht es mir wie Dir, ich will den Winter wegräumen.

    • Geht mir auch so, Sabine. Im Sommer steht mir der Sinn meist eher nach italienischer Küche… 🙂

  11. Minus 10 Grad? Doch nicht in Hamburg, oder? Ehrlich gesagt, hätte ich gern die Kälte – aber mit Schnee. Die aktuelle Dunkelheit und der Regen nerven mich sehr. Gegen die Kälte gibts bei mir ja jetzt einen Holzherd – und zum Kochen ist er ebenfalls bestens geeignet (momentan koche ich fast nur noch mit Holz).
    Dein Essen ist aber sicher auch bei Dunkelheit geeignet, die Farben sind ja sehr appetitlich. Und mit der Thai-Küche bist du mir einen Tag zuvorgekommen – ich schreibe gleich weiter an meinem nächsten Post, in dessen Mittelpunkt eine “Thai-Marinade” steht.
    Curry-Pasten bereite ich in drei Phasen zu (dann wird alles superfein, ist aber ein bisschen mehr Handarbeit erforderlich): 1. Alle trockenen Zutaten je nach Menge fein mörsern oder mahlen. 2. Zutaten wie Knoblauch, Kurkuma, Ingwer werden auf einer Handreibe sehr fein gerieben. 3. Mit einem Mini-Ringbesen wird alles vermischt. Klappt super.

    • Nein, einfach 10°C und die haben wir zur Zeit nicht. Ich sag’ doch, ich bin eine Frostbeule. Dunkelheit finde ich nicht ganz so schlimm. Du kochst auf einer Hexe? Wie genial ist das denn! Meine Ur-Oma hatte auch noch eine, sie meinte immer, dass es gar nicht so leicht sei, damit gut umgehen zu können.
      Auf die Marinade warte ich gespannt.
      Ich mahle die trockenen Zutaten auch nach dem Rösten. Das mit dem Reiben hingegen gefällt mir nicht so, da speziell beim Ingwer immer die langen Fasern an der Reibefläche vorbeischlüpfen. Ich sehe schon, irgendwann muss doch ein leistungsstarker Standmixer her. 😉

      • Das Kochen mit der Hexe ist tatsächlich genial – angefangen habe ich damit, als wir hier 8 Stunden lang Stromausfall hatten. Und seitdem mag ich gar nicht mehr anders kochen. Der Elektrohherd ist fast nur noch als Backofen und zum Pastakochen in Gebrauch. Mag gar nicht an den Sommer denken 😉
        Meine Reibe (die erste wirklich funktionierende in meinem Leben) hat angeblich “geätzte” Zähne – jedenfalls reibt die auch Ingwerfasern klitzeklein 🙂

        • Ja, im Sommer wirst du entweder Rohkost essen müssen oder zu dem E-Herd zurück kehren. 😉
          So eine Reibe hätte ich auch gern, aber erst brauche ich ein vernünftiges Sieb, echt krass, was so ein blödes Ding kosten kann…

  12. Ich will auch endlich wieder Sommer! Und da kommt dein Curry ganz recht. Ich habe bisher noch nie eines selbst gekocht, da speichere ich dein Rezept doch gleich mal ab! Liebe Grüße Melanie

    • Da müssen wir uns wohl noch ein Weilchen gedulden. Aber er kommt auf jeden Fall. 🙂 Viel Erfolg beim nachbasteln.
      Liebe Grüße,
      Eva

  13. Ein wunderbares Rezept, ganz grosse Klasse, genau nach meinem Geschmack! Thaicurry geht eigentlich immer – im Winter macht es warm, und im Sommer ist es angenehm leicht 😉 Ich bekomme schon wieder Hunger…

    • Danke, Deifi. Direkt nach dem Frühstück? 😉
      Im Sommer mache ich es nicht so oft, keine Ahnung, warum. Da steht mir der Sinn nach Sushi, viel erntefrischem Gemüse und schlichten italienischen Gerichten.

  14. *abklatsch* Wir wollten auch jetzt im Februar nach Thailand, aber nachdem unsere Hundesitterin ganz übel krank ist, hat’s nicht sollen sein. Andererseits bin ich aber auch ein bisschen froh, dass wir nicht dort sind, wenn ich die Nachrichten so lese. Aus diesem Grund hab ich letzte Woche einen thailändischen Pomelosalat gemacht. Da kamen fein geschnittene Kaffirlimettenblätter rein. Und die kann ich roh nun gar nicht empfehlen. Die kratzen den Hals runter, das ist gar nicht nett.

    • Ja, zur Zeit ist es vielleicht nicht empfehlenswert, dorthin zu fahren. Wir wollten auch eine längere Tour (mit den Rädern) machen, mal sehen, wann das klappt. 🙂
      Und du hast recht, Kaffirlimettenblätter sind verdammt hart, die störten mich in der Currypaste auch am meisten. Es hilft, wenn man sie winzig klein und fein schneidet, aber an der Härte ändert das nichts…

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